30.03.2026
Mit WATER AI und „Speaking Waters“ präsentiert Wilo datenbasierte Antworten für die Wasserinfrastruktur von morgen
Dortmund/München. Klimawandel, Wasserknappheit und alternde Netze setzen Europas Wasserwirtschaft zunehmend unter Druck. Wie resiliente Wasser- und Abwasserinfrastrukturen unter diesen Bedingungen aussehen können, zeigt Wilo auf der IFAT Munich 2026 auf Stand 451 in Halle B1. Der Wassertechnologiekonzern präsentiert sich erstmals gemeinsam mit seinen Submarken Wilo FSM, Wilo Likusta, Wilo Martin und Wilo Steinhardt auf einem integrierten Messestand und unterstreicht damit seine umfassende Lösungskompetenz entlang des gesamten Wasserkreislaufs.
Unter dem Motto „Pioneering WATER AI for You“ adressiert Wilo gleichzeitig zentrale Zukunftsthemen der Branche – insbesondere das Zusammenspiel von Wasser und Künstlicher Intelligenz. Vorgestellt werden intelligente Systeme, vernetzte Lösungen und integrierte Ansätze, mit denen Kommunen, Versorger und Industrie ihre Wasserinfrastrukturen effizienter, nachhaltiger und widerstandsfähiger betreiben können.
„Bereits heute sind rund 30 Prozent der europäischen Landfläche regelmäßig von Wasserknappheit betroffen“, sagt Peter Glauner, Regional CEO von Wilo Europe. „Gleichzeitig erhöhen extreme Wetterereignisse, wachsende Städte und vielerorts veraltete Infrastrukturen den Druck auf Wasser- und Abwassersysteme. Betreiber stehen damit vor der Aufgabe, ihre Anlagen effizienter, digitaler und resilienter aufzustellen. Genau hier unterstützen wir sie bei Wilo mit umfassenden Lösungen entlang des gesamten Wasserkreislaufs.“
Im Zentrum des Messestands findet sich der Präsentationsbereich, in dem Wilo zeigt: Von der Wasserentnahme über Transport und Verteilung bis zur Abwasserentsorgung und -behandlung ist der Wassertechnologiepionier in allen Bereichen im Einsatz.
Das Highlight des Messeauftritts bildet die neue Wilo WATER AI Platform für intelligentes Wassermanagement. Hiermit zeigt Wilo, wie sich die digitale Steuerung von Wasserinfrastrukturen künftig auf eine neue Stufe heben lässt: durch vernetzte Systeme, durchgängige Transparenz und perspektivisch auch datenbasierte, vorausschauende Optimierung im Betrieb.
Die modulare Lösung bündelt bestehende Anwendungen wie Wilo Water Connect für Konnektivität und Sensorik sowie den Wilo Water Monitor für Echtzeit-Transparenz und erweitert sie um Wilo Speaking Waters. Das gemeinsam mit dem Partner InstaDeep entwickelte, KI-basierte Lösungsangebot wird auf der IFAT erstmals als Entwicklungsprojekt präsentiert. Ziel ist es, künftig zusätzliche Potenziale für Effizienz, Betriebssicherheit und Ressourcenschonung zu erschließen – vom einzelnen Objekt bis zum komplexen Versorgungsnetz.
Einen weiteren Schwerpunkt legt Wilo auf die Modernisierung bestehender Abwasserpumpstationen. Mit der neuen Wilo-Rexa SOLID-G präsentiert das Unternehmen eine weiterentwickelte Abwasserpumpe für den Einsatz im Bestand. Charakteristisch ist eine Hydraulik, die sich selbstständig entblockt und reinigt. Das reduziert Verstopfungen und erhöht die Betriebssicherheit deutlich.
Dank Nexos-Technologie lässt sich die Pumpe zudem vernetzen und überwachen. Betreiber erhalten transparente Betriebsdaten und können ihre Pumpstationen effizient modernisieren.
Mit seinem Messeauftritt setzt der Wassertechnologiekonzern ein klares Signal: Die Transformation hin zu einer resilienten Wasserwirtschaft erfordert integrierte, zukunftsweisende und zunehmend KI-gestützte Lösungen entlang des gesamten Wasserkreislaufs.