We@Wilo mit Zahra Ghorbanzadeh
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Willkommen zu „We@Wilo“ – unserer neuen Serie, in der wir die inspirierenden Geschichten der Menschen hinter Wilo erzählen. In jeder Folge stellen wir Ihnen engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt vor, die mit ihrer Leidenschaft und ihrem Einsatz dazu beitragen, Wilo zu einem besonderen Arbeitsplatz zu machen.
Erfahren Sie, warum sie bei Wilo arbeiten, was sie antreibt und was sie an ihrem Arbeitgeber besonders schätzen. Lassen Sie sich von ihren persönlichen Geschichten und Einblicken in ihre tägliche Arbeit inspirieren und entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten und das starke Gemeinschaftsgefühl, das Wilo ausmacht. Tauchen Sie ein in die Welt von Wilo und lernen Sie unser Team kennen!
Ein klarer Wintertag am Wilo-Hauptsitz in Dortmund. Im Hintergrund die markante Silhouette der Wilo Smart Factory, ein Symbol für Innovation, Internationalität und nachhaltige Transformation. Genau hier begrüßt Greta Körner für das Format We@Wilo eine Kollegin, deren eigener Weg ebenso international ist wie das Unternehmen selbst: Zahra Ghorbanzadeh.
Geboren im Iran, beruflich gewachsen im Mittleren Osten, heute mit Lebensmittelpunkt in Wien . Zahra verbindet Kulturen, Märkte und Menschen. Seit fast 13 Jahren gestaltet sie bei Wilo die HR-Arbeit aktiv mit und begleitet heute als HR Business Partner die europäischen Vertriebseinheiten.
Doch dieses Interview erzählt mehr als nur eine internationale Karrieregeschichte. Es geht um persönliche Entwicklung, um das Ankommen in neuen Ländern, um strukturelle Veränderungen im Unternehmen und um die Balance zwischen anspruchsvoller HR-Rolle, internationaler Verantwortung und dem Familienleben als Mutter.
Im Gespräch berichtet Zahra, wie sich das oft zitierte „Welcome to the family“ für sie über die Jahre mit echter Bedeutung gefüllt hat, warum „Caring“ für sie weit mehr als ein Nachhaltigkeitsbegriff ist und weshalb gerade kulturelle Vielfalt und globale Vernetzung die Arbeit bei Wilo so besonders machen.
Ein inspirierendes Interview über internationale Perspektiven, Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg und die Überzeugung, dass nachhaltige Unternehmenskultur immer bei den Menschen beginnt.
Herzlich willkommen, Zahra. Schön, dass du da bist! Lass uns doch einmal locker anfangen. Wer bist du und was machst du bei Wilo?
Mein Name ist Zahra und ich bin seit fast 13 Jahren bei Wilo. Aktuell arbeite ich als HR Business Partner für die europäischen Vertriebseinheiten.
Ich bin ein sehr menschenorientierter Mensch. HR passt deshalb perfekt zu mir, weil es Fachwissen mit Empathie und starken sozialen Kompetenzen verbindet. Rückblickend war es eine lange und sehr spannende Reise bei Wilo und sie ist noch lange nicht zu Ende.
Dein Karriereweg ist sehr international. Wie hat alles begonnen?
Ich habe 2013 bei Wilo angefangen. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade aus dem Iran nach Dubai gezogen, da mein Mann dort bereits lebte. Parallel habe ich meinen Master in Strategic Human Resources begonnen und nach einer beruflichen Möglichkeit gesucht.
Da ich im Iran Deutsch gelernt hatte, ergab sich für mich die Chance, bei Wilo Middle East einzusteigen, einem deutschen Unternehmen, bei dem ich sogar mit den Kolleg:innen Deutsch sprechen.
Zunächst habe ich im Supply-Chain-Bereich für die Länder des Nahen Ostens gearbeitet. Nach kurzer Zeit bekam ich die Möglichkeit, in den HR-Bereich zu wechseln und als HR Office Manager die Länder Dubai, Saudi-Arabien, Katar und Oman zu betreuen. Für mich war das die perfekte Kombination: Ich habe HR studiert und gleichzeitig in der Praxis angewendet.
Später übernahm ich als HR Business Partner Verantwortung für die MENA-Region. 2021, als mein Mann und ich unseren Umzug nach Wien planten, wechselte ich in die europäische Organisation. Seitdem unterstütze ich die Vertriebseinheiten in Europa.
Deine Leidenschaft liegt klar im HR-Bereich. Was motiviert dich besonders?
Ich arbeite sehr gern mit Menschen. HR ist ein sensibles und anspruchsvolles Feld. Man braucht fachliche Expertise, aber auch Empathie und Kommunikationsstärke.
Ich würde mich als fürsorglich beschreiben. In HR begleitet man Kolleginnen und Kollegen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Das erfordert Verständnis, Geduld und Verantwortungsbewusstsein. Genau diese Kombination aus Professionalität und Menschlichkeit motiviert mich.
Bei Wilo hört man oft „Welcome to the family“. Was bedeutet das für dich?
Am Anfang versteht man vielleicht noch nicht ganz, was damit gemeint ist. Aber nach fast 13 Jahren kann ich sagen: Es fühlt sich tatsächlich so an.
Es gibt eine echte, länderübergreifende Unterstützung. Gerade im HR-Bereich tauschen wir uns intensiv aus und helfen uns gegenseitig. „Caring“ ist nicht nur ein Begriff, sondern gelebte Realität in der Zusammenarbeit.
Wie wichtig ist internationale Zusammenarbeit für dich persönlich?
Sehr wichtig. Wilo ist ein internationales Unternehmen mit rund 70 Tochtergesellschaften weltweit. Ich habe eng mit Kolleginnen und Kollegen aus AMEA, Europa und Nordamerika zusammengearbeitet.
Aus einigen beruflichen Kontakten sind echte Freundschaften entstanden, auch wenn wir uns nur alle paar Jahre persönlich sehen. Besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo viele Nationalitäten zusammenarbeiten, habe ich kulturelle Vielfalt täglich erlebt. Das hat meinen Blickwinkel stark erweitert.
Gab es auf deinem Weg auch Herausforderungen?
Natürlich. Jede Karriere bringt Herausforderungen mit sich. Ich bin ehrgeizig, Mutter von zwei Kindern und lebe ohne direkte familiäre Unterstützung im Ausland. Die Balance zwischen Beruf und Familie ist manchmal anspruchsvoll.
Hinzu kamen strukturelle Veränderungen im Unternehmen und die Herausforderungen während der Corona-Zeit. Aber ich habe gelernt, dass genau diese Situationen Wachstum ermöglichen.
Was mir immer geholfen hat: Ich wusste, dass ich bei Wilo Kolleginnen und Kollegen ansprechen kann, auch international, und Unterstützung bekomme. Das hat vieles erleichtert.
HR kann mental fordernd sein. Wie schaltest du in deiner Freizeit ab?
Zeit mit meinen Kindern steht an erster Stelle. Mit ihnen zu spielen und zu sprechen gibt mir neue Energie.
Es klingt vielleicht ungewöhnlich, aber auch Aufräumen oder Kochen hilft mir, mental herunterzufahren. Kochen ist für mich fast wie Therapie. Manchmal schicke ich meinen Mann sogar aus der Küche wenn er helfen möchte, weil ich es einfach selbst machen möchte.
Zusätzlich gehe ich etwa drei Mal pro Woche ins Fitnessstudio, weniger aus sportlichem Ehrgeiz, sondern um mental abzuschalten. Treffen mit Freundinnen oder der Austausch in HR-Communities geben mir ebenfalls neue Perspektiven.
Wenn du auf fast 13 Jahre Wilo zurückblickst – was bedeutet dir diese Reise?
Sie bedeutet Entwicklung, Mut und Zusammenhalt. Ich habe in einem neuen Land angefangen und mich Schritt für Schritt weiterentwickelt, fachlich und persönlich.
Ich bin stolz auf diesen Weg und freue mich auf alles, was noch kommt. Wilo hat mir viele Chancen eröffnet, und ich bin gespannt auf die nächsten Etappen.